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travel / 28.02.2018

Meran 2000 – Josef Mountain Resort

Letzten Monat hat es mich nach Meran in Südtirol verschlagen. Genauer gesagt ging es hoch hinauf. Meran 2000 und das Josef Mountain Resort waren mein Ziel. Angereist bin ich dieses Mal mit dem Auto und da habe ich es mir nicht nehmen lassen, über den Fernpass und vorbei am Reschensee zu fahren. Ich kenne die Gegend sonst nur im Sommer. Doch auch im Winter ist der vom Eis umringte Kirchturm einen kurzen Halt wert. Das Wetter war perfekt.Die Landschaft war wunderbar verschneit und hat mich so richtig auf die nächsten Tage eingestimmt. Viel Schnee gab es Daheim nicht, umso mehr habe ich mich auf die Reise gefreut.

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| Meran 2000 – Josef Mountain Resort

Das Hotel liegt auf 1.700m über dem Meer und nur rund 10 Kilometer entfernt von Meran. Umgeben von der Natur und direkt neben dem Skilift kann die Lage besser gar nicht sein. Hier oben ist es herrlich ruhig. Das Panorama auf die Wälder und umliegenden Berge ist unendlich weit und einfach schön. Ich habe die Ruhe hier oben wirklich genossen. Selbst beim Skibetrieb, ist hier oben keine Hektik zu verspüren gewesen.
Das Josef Mountain Resort ist sehr modern und dennoch super gemütlich eingerichtet. Hier stimmt einfach alles. Beziehen durfte ich eine Junior Suite Deluxe. Ein 50m² großes Maisonette Zimmer mit großzügigem Wohn- und Essbereich, sowie Bad mit Badewanne und Balkon mit grandioser Weitsicht. Das Hauptschlafzimmer liegt im Obergeschoss und verfügt über eine Galerie mit Blick auf die untere Etage. Find ich ziemlich cool!
Nach einem Ski- oder Wandertag lässt man sich hier gerne einfach in die Federn fallen. Allerdings auf keinen Fall ohne vorher noch den großzügigen Spabereich ausgekostet zu haben! Weiter unten mehr dazu.

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|Genuss pur

Über Hunger wird man im Josef Mountain Resort wohl nicht zu klagen wagen. Die 3/4 Pension lässt keine Wünsche offen. Mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet am Morgen lässt sich prima in den Tag starten. Zum Nachmittag kehrt man von der Piste oder dem Wandern zurück ins Hotel für einen Kuchensnack. Am Abend wird man mit einem sehr guten 4 Gänge Gourmet Menü mit Südtiroler Spezialitäten verwöhnt.
Für den kleinen Hunger am Mittag hält das Hotel Bistro seine Türen offen. Die Preise sind sehr angemessen und die Portionen reichlich! Die Atmosphäre ist urgemütlich und das unglaublich liebe Personal liest einem die Wünsche fast von den Augen ab. An dieser Stelle noch mal ein riesen großes Kompliment an das Team. Sie machen alles möglich und es scheint, als gäbe es in diesem Hotel nichts, was es nicht gibt. Habe ich in der Form so noch nie erlebt.

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| Einfach mal die Seele baumeln lassen

Auf Pressereisen ist die Zeit für Wellness meistens sehr knapp kalkuliert oder so gut wie nicht vorhanden. Umso erfreuter war ich, dass auf dieser Reise genug Zeit dazu war, das große Angebot des Spa Bereichs ausnutzen zu können. Schaut doch mal bitte auf diese Pool Landschaft! Wenn die Sonne am Nachmittag in die Räume strahlt ist die Atmosphäre einfach magisch und lädt zum langen Verweilen ein. Ein Buch schnappen und ab auf die Liege vor dem Panoramafenster. Oder einfach in dem Whirlpool setzen und die Sonne genießen.
Im beheizten Außenpool kann man es auch bei Minusgraden ganz wunderbar aushalten. Ich liebe Außenpools. Und dann fing es noch an zu schneien. Einfach toll.
Ober genial ist die Forest Sauna im Wald. Hier kam ich in den Genuss von einem ganz besonderen Aufguss. Eiskristalle angereichert mit Zitronengras, Latschenkiefer und Orangenessenz habe ich noch nie gehabt und war ziemlich begeistert. Der Aufgussmeister verteilt mit Hilfe eines Tuchs den aufsteigenden Dampf in der Sauna. Dazu meditative Musik. Und ganz ehrlich. Zum ersten Mal seit langer Zeit konnte ich richtig abschalten. Keine Wirren Gedanken oder Zeitdruck im Nacken.
Das Besondere an dieser Sauna ist das Panoramafenster mit Blick in den verschneiten Wald. Klingt erstmal etwas gruselig, ist allerdings ziemlich wunderbar und beruhigend. In der Hitze schwitzen und nach Draußen in die Kälte schauen ist schon ziemlich einmalig.
Neben der Forest Sauna verfügt der Wellnessbereich noch über ein Dampfbad, eine finnische Sauna und ein Bio Vitarium. Es gibt täglich verschiedene Aktionen und Kurse im Spa.

Ein weiteres Highlight dieser Reise war die Gesichtsbehandlung, welche uns das Hotel spendiert hat. Entschieden habe ich mich für das Cryo – Crystal Signature Treatment. Eine Behandlung mit kalten Bergkristallen, die in bestimmten Linien über das Gesicht geführt werden, dazu eine sehr angenehme Gesichtsmassage in wohliger Atmosphäre. Auch hier konnte ich mich beruhigt und entspannt in die Hände des Masseurs fallen lassen und den Kopf ausschalten. Ein Massage sollte man seinem Körper öfters mal gönnen, denn ich habe mich danach so wunderbar gefühlt.
Kostenpunkt für 20 Minuten Wohlfühlen ca. 30€.

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| Schneeschuhwanderung

Neben dem Wellnessbereich besticht hier oben auch die Natur mit all ihrer Schönheit. Wandern ist für mich Wellness für die Seele und so ging es Morgens in der Früh mit Schneeschuhen und Hotelguide Markus hinaus in den Wald. Wir sind ca. drei Stunden durch den Wald bis hoch zur Moschwald Alm gewandert. Zugegeben, mit Schneeschuhen kann man der Stille des Waldes nicht unbedingt horchen. Doch trotzdem war es ein wenig meditativ und ich habe die Sonne und die Tatsache das hier oben keine Menschenseele unterwegs war echt genossen.
Die Ausrüstung kann man sich im Hotel leihen.
Im Sommer gibt es hier auch ganz wunderbaren Rundwanderwege und Hütten die zur Einkehr einladen.

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| Meran

Schon so oft sind wir in dieser Gegend im privaten Urlaub gewesen. Meran selbst haben wir allerdings noch nie besucht. Und ich frag mich ehrlich gesagt warum wir diese wunderschöne Stadt nicht auf dem Schirm hatten. Meran ist die zweitgrößte Stadt in Südtirol und besticht durch ihren ganz eigenen Charme. Wie schön die Laubengasse ist und all die hübschen alten Häuser und Geschäfte mit ihren Erkern! Im Sommer muss es hier doch unglaublich belebt und toll sein. All die Cafés und die endlos lange Promenade.
Hier konnte ich mir sehr gut vorstellen, wie damals die hübsch gekleideten Damen mit ihren Sonnenschirmen flanierten und bei Café und Kuchen fröhliche Unterhaltungen führten. Mensch, dass muss doch wunderbar gewesen sein.
Meran gilt durch das milde, mediterrane Klima und die sehr gute Luftqualität als Luftkurort. Bereits seit 1855 sind Ärzte und Wissenschaftler überzeugt von Meran als Kurstadt. Ich finde die Stadt hat auf jeden Fall etwas magisches und die Menschen die hier wohnen, sind stolz und sehr gerne Einwohner Merans.
Wir werden im Sommer auf jeden Fall wieder herkommen und die Stadt noch einmal ganz genau erkunden.

 

 

 

 

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| Rother Hahn

In Meran wird das alte Handwerk, wie es vor einiger Zeit noch ausgeführt wurde, wieder belebt. Lange Zeit geriet diese Tradition  immer mehr und mehr in den Hintergrund. Heute, wo man alles im Internet billig produziert aus China bekommt, schätzt man das eigentliche Handwerk, wofür viele Jahre gelernt werden musste, kaum noch. Was eigentlich dahinter steckt weiß doch kaum wer.
Umso schöner ist die Vereinigung „Roter Hahn“. Traditionen sollen nicht in Vergessenheit geraten und neu belebt werden. Der Rote Hahn hilft dabei mit einer Kombination aus Tourismus und Landwirtschaft zum Anfassen. Und so sind wir auf dem Hof Lahngut und in der Werkstatt von Karl-Heinz Windegger gelandet.  2005 besuchte Karl-Heinz den ersten Drechselkurs und war fortan so fasziniert von diesem Handwerk, dass er immer wieder Kurse besuchte und sich so dazu entschied, das Drechseln als zweites Standbein zur Landwirtschaft beizubehalten. Er stellt die tollsten Sachen aus Holz her. Mit seiner Drechselbank stellt er geübt in kurzer Zeit aus einem unscheinbaren Holzblock eine wunderschöne Obstschale her. Dabei zu zusehen, wie die Schale entsteht war mal ganz interessant. All das Werkzeug und die Präzision die dazu benötigt wird. Unglaublich, was der Mensch so von Hand schaffen kann. Für mich haben die Dinge gleich eine ganz andere Wertigkeit.
Und das besondere an den Stücken ist, dass das Holz aus der Region kommt. Es gibt strenge Kriterien für die Zugehörigkeit zum Roten Hahn. So soll die Atmosphäre in den Betrieben stets persönlich und familiär sein und über das gewisse Wohlfühl-Ambiente verfügen. Alle angebotenen Produkte müssen Hofeigene sein und das Preis-Leistungs-Verhältnis muss stimmen.
Neben Handwerksbetrieben gibt es auch eine Reihe von Bauernhöfen auf denen man Landwirtschaft erleben kann. Ob Urlaub auf dem Bauernhof oder gemütliches Beisammensein in einem Schankbetrieb. Traditionen und Handwerk sollten am Leben gehalten werden.

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Vielen Dank an Feuer& Flamme für die nette Reise!

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3 Comments

  • Reply Lary 28.02.2018 at 13:47

    Wow, was für wunderschöne Fotos!

    • Reply Annie 28.02.2018 at 19:05

      Danke <3

  • Reply Anja Melles 13.03.2018 at 19:15

    Mega deine Aufnahmen

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